Abbildung: Apartmenthaus, Berlin, Kaiserdamm 25, Architekt: Hans Scharoun, 1929, Foto: 2019, BEST
Abbildung: Apartmenthaus, Berlin, Kaiserdamm 25, Architekt: Hans Scharoun, 1929, Foto: 2019, BEST

Vor 100 Jahren wurde das bauhaus gegründet. Es gilt bis heute als eine der bedeutendsten Schulen für moderne Architektur und Gestaltung weltweit. Anlässlich des Jubiläums werden  in der Ausstellung „Orte der Moderne. Neues Bauen in Charlottenburg-Wilmersdorf“ zehn herausragende architektonische Schauplätze im Bezirk vorgestellt.  Es handelt sich um Beispiele eines neuen bauens, das maßgeblich durch das bauhaus beeinflusst wurde.

Die vorgestellten Bauten entstanden alle in den Jahren der Weimarer Republik zwischen 1919 und 1933. Ihre sachlich-funktionale Ästhetik und die modernen Nutzungskonzepte spiegeln signifikante Phänomene der Zeit wider. Mit zehn regionalen und zum Teil weltbekannten Architekturbeispielen werden in der Ausstellung inhaltliche und gestalterische Bezüge zum bauhaus und zu wichtigen Themen der Zeit hergestellt, anhand derer die Ausstellung gegliedert wird.

Zu den bekannten Architekten des neuen bauens in Charlottenburg und Wilmersdorf gehören Walter Gropius, Erich Mendelsohn, oder auch Hans Scharoun, deren eindrucksvolle Bauten das Stadtbild mitgeprägt haben und im Zentrum der Schau stehen.

Eine Faltkarte ergänzt die Ausstellung und lädt ein, sich auf Spurensuche durch den Bezirk zu begeben, etwa zum Bauensemble der Siemensstadt, das seit 2008 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet ist, oder auch zum WOGA-Komplex am Lehniner Platz, der bis heute durch sein städtebauliches Gesamtkonzept besticht.

Kuratorinnen:
team BEST: Dr. Simone Oelker, Dr. Celina Kress, Dr. Nicola Bröcker


Ausstellungseröffnung:
Freitag, 9. August 2019 um 18 Uhr

Laufzeit der Ausstellung:
10. August – 10. November 2019